Lymond Chronicles

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 DD Companion

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Elkie



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BeitragThema: DD Companion   Mi 17 Okt 2007, 20:56

Hallo Bine,

ich habs getan, ich habe mir gerade beide Bände bei Amazon bestellt :-)

Vielleicht bringt das Licht in die eine oder andere Sache :-)
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Bine
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BeitragThema: Du Streber! *ggg*   Do 18 Okt 2007, 23:04

Bisher habe ich noch gar nicht mit dem Gedanken gespielt! Du mußt mir dann sagen, ob das ein "must-have" ist!
Bin mal sehr gespannt.

Liebe Grüße, Bine
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Elkie



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BeitragThema: Re: DD Companion   Di 06 Nov 2007, 22:22

Streber ist gut :-) du solltest mich mal sehen, jonglierend mit Buch und Stift und Wörterbuch und Compendium :-) Multitasking wie zu Unizeiten :-)))

Also, bisher war es schon nützlich, weil man bzw. ich :-) wegen der doch etwas schwierigen Texte die ein oder andere Person nachschlagen kann. So geschehen mit Ivan und Mary Tudor. Das hat mir das Lesen doch schon etwas erleichtert :-)
Wenn ich was interessantes entdecke oder du etwas wissen möchtest, dann stell ich es einfach hier rein!
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Bine
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BeitragThema: Hilfe vom Companion   Fr 09 Nov 2007, 18:35

Ich habe momentan eine Lymond-Pause eingelegt, kann aber jederzeit wieder dazu greifen, wenn Du etwas interessantes, wert es zu kommentieren findest. Und von daher würde ich mich auch ungemein freuen, wenn DU etwas außergewöhnliches oder erleuchtendes im Compendium findest und es mit mir teilst!

Liebe Grüße, Bine
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Elkie



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BeitragThema: Re: DD Companion   Fr 09 Nov 2007, 20:37

OK, ich schreib dann einfach weiter :-) Ich bin inzwischen so richtig reingekommen :-)
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cerisaye
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BeitragThema: soll man oder nicht....   Di 20 Nov 2007, 01:43

Companion haben oder nicht?

Band 1 definitiv haben!
Ist eines meiner wichtigsten Nachschlagewerke für die frühe Neuzeit geworden. Aber sagt es nicht der Historiker-Camarilla, die schleppen mich wegen benutzen von unbekannten und nicht als von der hehren Wissenschaft gesegneten Nachschlagewerken an den Pranger!

Band 2 ist so eine Sache, teilweise vertieft er Infos, es gibt ein paar Nachträge bei Zitaten etc., aber er si nicnh so wichtig wie Band 1. Band 1 ist das *Must have*, band 2 das *nice to have*.

Gruß
Martine
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Elkie



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BeitragThema: Re: DD Companion   Di 20 Nov 2007, 19:00

Ich hab die Compendien ja noch nicht lange aber ich fand es ganz hilfreich, die historischen Personen mal nachzuschlagen und zu lesen, was zu deren Zeit und in ihrem Umfeld so passiert ist. Das hat die ein oder andere Verständnisfrage geklärt. Trotzdem ist mein Selbstbewusstsein im Hinblick auf meine Englischkenntnisse arg zusammengeschrumpft. Ich werde die Bücher Weihnachten in Schottland mal unseren Freunden unter die Nase halten und mal sehen, wie viel die natives so verstehen :-)))
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Bine
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BeitragThema: Englisches dem Engländer zu hoch?   Do 22 Nov 2007, 01:14

Ja, das habe ich mir oft gedacht, als ich in diversen Nachschlagewerken keine Antwort auf meine drängenden Fragen finden konnte!

DD verwendet ein Vokabular, da wird selbst dem Engländer ganz schwummrig, denke ich!
Ich kann mich ja noch gut daran erinnern, dass ich nach 8 Niccolos völlig perplex war, dass Lymond plötzlich wie eine fremde Sprache zu sein schien! Ich habe ewig gebraucht, um mich da hineinzulesen!
Später war´s dann keine große Sache mehr - man gewöhnt sich daran und lernt dazu.

Vieles ist mir aber auch einfach entgangen, weil ich nur durch die Materie gepflügt bin, um zu erfahren wie es weitergeht. Die Feinheiten kommen erst beim zweiten und dritten re-read zu Tage - die ganzen Aha-Erlebnisse, wenn plötzlich zuerst völlig übersehene Details ins Auge springen und einem die Augen öffnen.

Grüße, Bine
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Elkie



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BeitragThema: Re: DD Companion   Fr 23 Nov 2007, 20:00

Zitat :
eil ich nur durch die Materie gepflügt bin, um zu erfahren wie es weitergeht

och, da hab ich glatt ein deja vue :-)
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cerisaye
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BeitragThema: Dunnett lesel   Fr 23 Nov 2007, 20:04

Keine Sorge liebe Newbies;
Auch für die sogenannten Muttersprachler ist DD hoch gehängt. Das liegt aber nicht nur an der durchaus ausgefallenen Wortwahl, sondern auch am nicht insularen Vokabular.
Zudem bitte dran denken, die Bücher sind in den 60ern und 70ern geschrieben, also heute auch schon fast im für die Agentur für Arbeit unvermittelbaren Alter;-). Der Sprachstil war damals auch anders, und heute mag es den Insulanern schon etwas antiquiert vorkommen. Für die damalige Zeit, war es ein sehr hochsprachliches, sehr modernes Englisch. Etwa vergleichbar mit der vom Verlag gekürzten deutschen Übersetzung des ersten Bandes. Ich bin ja immer noch der Meinung, an den Peter de Mendelsohn kommt vom Übersetzen keiner ran, es sind aber die Kürzungen, die das Buch für mich so verhunzt haben.

Eine weitere Schwierigkeit, die sich beim Lesen auftut, ist der nichtauktoriale Stil .Auch damit muß sich die vom üblichen historischen Romanzeugs mit der Endung *-in* verwöhnte Leserschaft erstmal anfreunden. Wird in den sogenannten *-+innen*- Romanen noch der allerhinterletzte Gedankenblitz der Hauptfigur dem Leser breitest offenbart, passiert hier bei Radio Lymond nix, bzw. es berichten hier nur die Auslandskorrespondenten, was schon wieder los ist. Und nicht immer ist denen zu trauen.

Wie ist euch das denn ergangen, als ihr diesem Trick auf die Schliche kamt. Oder wart Ihr vorgewarnt.
Zur ------------------upps-------------------------------------------
-----------------------------grade wär die Kürbissuppe angebrannt, grade noch gerettet..._____schweissausbruch______________

also zur unterschiedlichen Rezeption des Helden bei Bine und Elke:

Meistens mag man den am Liebsten, den man zuerst getroffen hat. Bine also mehr Niccolo, Elke mehr Lymond. auch ich bin eine *Lymondaine*, ich traf ihn, da gab es Nico noch nicht.

Und mit Nico konnte ich mich lange nicht anfreunden, er war mir zu einfach zu *geerdet*.

Und da wäre noch die Kernfrage: Was macht einen überhaupt zum Dunnettleser? Gescheiterte Bekehrungsversuche haben mir bis heute keine Antwort darauf gebracht. Habt ihr eine Theorie?

Gruß Martine
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Elkie



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BeitragThema: Re: DD Companion   Fr 23 Nov 2007, 20:18

:-) da ich gerade da bin und meine Nase ausnahmsweise nicht im Buch steckt (ich versuche gerade, die Zeit bis zum Ende etwas zu strecken ...)

ich kann natürlich nur von mir sprechen. Ich hab mich mit dem Königsspiel (ja ich habs auf deutsch gelesen :-))) anfangs total schwer getan; einfach, weil ich durch die Fülle der Charaktere erschlagen wurde. Aber ich hab auch Dostojewski gelesen, wo ja bekanntlicherweise auch einige Namen vorkommen (wenn auch nicht sooo viele :-))), und hab mich durchgebissen. Und, kannst meine Töchter fragen, während des Lesens wurden meine Augen immer größer. Lymond als spanischer hauptmann (war das ein Hauptmann, muss ich nochmal lesen), die Sache mit dem Handschuh und und und ... ich konnte das gar nicht glauben :-) Und dass man zu Lymond erstmal Sympathie entwickeln musste, DD serviert ihren Helden ja nicht auf dem Silbertablett. Und dass man gar nicht wusste, ob er jetzt ein Guter oder ein Böser ist und das geniale Ende, in dem DD jeden Handlungsstrang von hinten aufrollt (und man lag klar wieder daneben :-)) nix ist, wie es scheint :-)) ...

... ich muss jetzt weg, morgen schreib ich mehr :-)
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Bine
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BeitragThema: lieber Gott, schmeiß Zeit vom Himmel!!!   Mi 05 Dez 2007, 01:59

Ich habe ja gar keine Lust meine hundert Pflichten momentan zu erledigen, sondern möchte nur mit Euch über DD fachsimpeln...

Um auf Martine´s letztes Posting Bezug zu nehmen.
Mich haben die Bücher so mitgerissen, weil sie eben so unkonventionell gestrickt sind. Ich lese wirklich querbeet ziemlich viel, aber das war wirklich seit Jahren die Krönung.

Ich habe sie zuerst im Original entdeckt und gelesen und es hat natürlich erst einige Zeit zur Akklimatisierung erfordert, bis ich mit den sprachlichen Feinheiten klar kam. Wenn man allerdings einmal an diesem Tropf hängt, dann entwickelt es sich zur Droge! Alles andere wird daran gemessen und gewogen und für zu leicht gefunden. Von den neuen Übersetzungen habe ich mir den ersten Niccolo-Band zugelegt und muss gestehen, dass ich nicht wirklich glücklich damit bin. Ich hatte im Englischen immer das Gefühl einer zwar sehr anspruchsvollen, aber immer "modernen" Sprache. Im Deutschen kam sie mir zu gestelzt vor, geradezu fremd.

Ich habe diese phantastische Sprache und die Methode die Helden durch die Brille anderer Mitspieler zu betrachten absolut lieben gelernt.
Gerade dass man nur häppchenweise subjektive Informationen bekommt, macht den Reiz aus! Es führt einen auf´s Glatteis, es animiert zum Denken, Nachlesen, Kombinieren. Man beginnt die Handlungsstränge von allen Richtungen zu betrachten, klopft sie auf Doppeldeutigkeiten ab, fasst Meinungen und verwirft sie wieder. Das war mit Abstand der spannendste Leseprozeß den ich bisher erlebt habe!

Martine geht davon aus, dass mir Niccolo mehr am Herzen liegt, weil ich ihn zuerst kennengelernt habe. Das kann ich so nicht stehen lassen. Ich habe länger gebraucht bis ich Lymond begriffen habe. Er ist eine härtere Nuss als Niccolo. Allerdings ist er so eine schillernde Persönlichkeit, von besonderer Tiefe, dass man gar nicht drum rum kommt, ihm mit Haut und Haar zu verfallen, je mehr man von dieser Persönlichkeit freilegt! Ich muß es offen zugeben - ich liebe ihn einfach!

Und was mich letztendlich zum begeisterten Dunnett-Leser gemacht hat - die Kombination aus all den Mosaiksteinchen von höchster Qualität.

Zitat :
Und da wäre noch die Kernfrage: Was macht einen überhaupt zum Dunnettleser? Gescheiterte Bekehrungsversuche haben mir bis heute keine Antwort darauf gebracht. Habt ihr eine Theorie?

Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich da eine plausible Erklärung finde. Vielleicht über Umwege.
Gerade habe ich nämlich versucht ein Phänomen in Worte zu verpacken, das mir widerfahren ist. Und zwar, dass ich mir wirklich sehr gründlich überlege, wem ich die Bücher nahe lege. Es gibt da nicht viele Leute, die ich mir als potenzielle Leser denken kann.

Ich vermute, dass man einen gewissen literarischen Erfahrungsschatz mitbringen muß, um das überhaupt würdigen zu können, um nicht an der Oberfläche abzuprallen.

Das reicht noch nicht ganz aus für eine Erklärung, aber ich werde darauf noch herumdenken.

Bis demnächst Ihr zwei!

Bine
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Elkie



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BeitragThema: Re: DD Companion   Mi 05 Dez 2007, 22:56

Muss man für Dunnett eigentlich weiblich sein? Kennt ihr auch männliche Fans???
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