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Elkie



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BeitragThema: zurück zu Seite 100   Di 16 Okt 2007, 18:35

Bine, ich hab da ein Verständnisproblem. Erinnerst du Dich an die Szene auf dem Schiff, nachdem Philippa schon weg ist, da kommt Marhte mit etwas in der Hand an Bord:

Blurred by ...

Nach langem Suchen weiß ich jetzt, was ein cupid ist: eine Putte mit Flügeln.
Ok, Jerott sagt dann diesen Satz: I thought you were perhaps like the Sarmates (kriegerischer Stamm) who might not lie with a man till they had first killed one in battle.

Ömm, hast Du eine Idee, was dieser Absatz soll??? Ich muss gestehen, ich habe nicht die geringste Ahnung :-)

Elke :-)
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Elke
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BeitragThema: Interpretationshilfe à la Bine   Di 16 Okt 2007, 18:36

"Blurred by the abrasive seas and disfigured with molluscs, a grey, once-marble cupid lay in her palms, its wings honeycombed, its eyes hollow und vacant. Her own, staring at it, had lost all remembrance of herself: her breathless young eagerness was something Jerott remembered once in Francis Crawford, before the years of disenchantment ground it away. „So the sea, at least, will yield you its delights,” Jerott said. “ I thought you were perhaps like the Sarmates, who might not lie with a man till they had first killed one in battle.”
Like a rippling conch in the moonlight, her fingers closed fast on their prize. “Must you spoil it? Must you spoil everything?” she said. And turning abruptly in her dark runnels of wet, was instantly gone."

Ich biete Dir mal meine Version an:

Die Schärfe der Konturen verloren durch die Schleifwirkung der See und entstellt durch Muscheln, lag eine graue, einst marmorne Statuette (des Liebesgottes) Cupidos in ihren Händen. Die Struktur seiner Flügel ein Waffelmuster, seine Augen hohl und leer. Ihre eigenen schienen jegliches Bewußtsein ihrer Selbst verloren zu haben, als sie darauf blickte: in ihrem atemlosen jugendlichen Eifer war etwas, das Jerrot einst in Francis Crawford gesehen hatte, bevor die Jahre der Entzauberung es weggeschliffen hatten.
“Die See zumindest, überläßt dir ihre Freuden”, sagte Jerott. “Ich dachte, du wärst möglicherweise wie die Amazonen, die sich keinem Mann hingeben, bis sie nicht ihren ersten Mann in der Schlacht getötet haben.”

Ihre Finger schlossen sich schnell um ihre Beute, wie eine geriffelte Muschel sich im Mondlicht schließt. “Mußt du es verderben? Mußt du alles verderben?” fragte sie. Dann drehte sie sich plötzlich um, ihr Gewand nur dunkle Rinnsale und war augenblicklich verschwunden.

Ich denke, die Statue hat Symbolcharakter in dem Moment. Der beschädigte Liebesgott. Beschädigt, wie das Verhältnis zwischen ihnen. Sie wäre jedoch in diesem verzauberten Moment bereit gewesen in Jerott den Mann zu sehen, oder den Freund, ihm entgegenzukommen, ganz offen, ohne den ihr sonst eigenen beißenden Spott. Und er macht die falsche Bemerkung. Greift sie an und zerstört die Magie des Augenblicks.

Ganz Mann eben – unsensibel für die unsichtbaren Strömungen...

Bine
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Elkie



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BeitragThema: hmmm   Di 16 Okt 2007, 18:37

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Ich denke, die Statue hat Symbolcharakter in dem Moment. Der beschädigte Liebesgott. Beschädigt, wie das Verhältnis zwischen ihnen. Sie wäre jedoch in diesem verzauberten Moment bereit gewesen in Jerott den Mann zu sehen, oder den Freund, ihm entgegenzukommen, ganz offen, ohne den ihr sonst eigenen beißenden Spott. Und er macht die falsche Bemerkung. Greift sie an und zerstört die Magie des Augenblicks
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Hmmm ... das ist irgendwie eine ganz schwierige Passage. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass Marthe hier irgendwie auf Jerott zugeht. Er steht irgendwie da zufällig im Weg ... Mit dem beschädigten Liebesgott hast Du schon recht, aber ich seh den Zusammenhang zu Jerott nicht. Jerott passt hier irgendwie überhaupt nicht in die Szene. Und wieso spricht er hier von S*e*x??? Ich hab irgendwie den Eindruck, dass hier jeder mit seinen ganz eigenen Gedanken beschäftigt ist, die überhaupt nicht in die Situation passen.

Ich denk da nochmal drüber nach ....

Elke
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